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Jahresbericht 2014 des Kirchenstands

An der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 10. November 2014 wurden u. a.
• der Jahresrechnung 2013 und dem Bericht der Geschäftsprüfungskommission für 2013 zugestimmt;
• der Voranschlag 2015 genehmigt und der Steuerfuss für das Jahr 2015 festgelegt;
• die Erstellung einer Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der Kirche St. Konrad genehmigt.
 

Wahlen
Anka Perovic wurde als neues Mitglied in den Kirchenstand gewählt.


Sitzungen
Im Berichtsjahr fand eine ordentliche Kirchgemeindeversammlung statt. Der Kirchenstand hielt sieben Sitzungen ab, die Baukommission St. Konrad neun. Die Geschäftsprüfungskommission tagte zweimal, die Administrativkommission einmal.


Finanzen
Das Rechnungsjahr 2014 war insgesamt erfreulich. Einerseits flossen Mehreinnahmen an Steuern in Höhe von  CHF 270‘000, andererseits machten die Minderausgaben gegenüber dem Voranschlag CHF 230‘000  aus. Der Mehraufwand bei den Löhnen der Verwaltung wurde zum grössten Teil durch die Gutschriften der Krankentaggeldversicherung ausgeglichen. Auf den Aktiven «Umbau Pfarreizentrum St. Maria» konnten, neben den budgetierten Abschreibungen in Höhe von 1 % der Objektsteuer, weitere CHF 158‘000 abgeschrieben werden. Vollumfänglich abgeschrieben wurden auch die im Laufe des Jahres bezahlten Kosten «Sanierungsarbeiten Pfarreizentrum St. Konrad» über CHF 336‘000. Insgesamt konnten Abschreibungen in Höhe von CHF 710‘000 verbucht werden. Die Rechnung schliesst mit einem Einnahmen-Überschuss von CHF 1‘373.44.


Pfarreien
Per 1. Januar trat der Zusammenarbeitsvertrag mit der Kirchgemeinde Thayngen in Kraft und die Administrativkommission konstituierte sich. Mitte Januar starteten die Projektgruppen mit dem Pastoralraum-Projekt. Das öffentliche Kick-off fand am 18. Februar in der Pfarrei St. Konrad statt. Im Frühjahr lag die Pastoralraum-Situationsanalyse vor und sie wurde online gestellt. Etwa zur selben Zeit erfolgte ein Wechsel in der Projektberatung; Jürgen Heinze ersetzte Margrith Mühlebach. Öffentliche Anlässe zum Pastoralraumprojekt fanden am 28. August in der Pfarrei St. Maria & Antonius in Thayngen und am 25. September in der Pfarrei St. Peter statt. Hinter einem Pastoralkonzept steckt viel Arbeit und so beschäftigte es die Projektgruppen bis zum Ende des Jahres.
Aufgrund der Empfehlungen des Bistums wurden die Briefvorlagen für Kirchenaustritte (Abwendung von der röm.-kath. Kirche) und partielle Kirchenaustritte (ohne Abwendung von der sakramental verfassten Kirche) überarbeitet und die administrative Abwicklung vereinfacht. 


Personelles
Urs Elsener wurde am 15. Januar in der Solothurner Kathedrale als Schaffhauser Domherr eingesetzt. Mitte Februar erkrankte die Sekretärin Regula Küng schwer und blieb für den Rest des Jahres arbeitsunfähig. Dank den stundenweisen Einsätzen von Xenia Terranova und später Désirée Jacke konnte ihre Stellvertretung halbwegs gewährleistet werden. Ende Juni lud der Kirchenstand zum traditionellen Mitarbeiter-Apéro ein. Nach 12 Dienstjahren legte Sonja Hobi per 30. Juni ihr Amt als Aushilfs-Sakristanin von St. Peter nieder; Jutta Hauser trat Mitte Juli ihre Nachfolge an. Die Katechetinnen Natalie De Lisa-Yacoubian und Anna Schmitz traten per Ende Schuljahr 2013/2014 aus. Im neuen Schuljahr wurden Carol Kläusli und Andrea Gnädinger als Katechetinnen eingestellt. Nachdem Marco Martina seine Ausbildung zum Katechet RPI abgeschlossen hatte, wurde sein Pensum per 1. August auf 100 % erhöht. Zum gleichen Zeitpunkt schloss Julius Dsouza sein Nachdiplomstudium «Berufseinführung» an der Theologischen Fakultät Luzern ab und arbeitete fortan Vollzeit. Per Ende August legte Xenia Terranova ihr Amt als Pfarreisekretärin von St. Peter nieder; als Nachfolgerin trat Sandra Christen in unseren Dienst. Im Pfarreisekretariat St. Maria fand im September ein Wechsel statt; Daniela Stauffer übernahm das Amt von Désirée Bruinsma. Weihbischof Denis Theurillat weihte Roger Brunner am 28. September zum Diakon.   

 
Entwicklung des Mitgliederbestandes der Kirchgemeinde Schaffhausen

31.12.2010    9'229  Mitglieder  (verglichen mit dem Vorjahr  - 1,0 %)
31.12.2011    9'220  Mitglieder  (verglichen mit dem Vorjahr +/- 0,0 %)
31.12.2012    9'162  Mitglieder  (verglichen mit dem Vorjahr - 0,6 %)
31.12.2013    9'204  Mitglieder  (verglichen mit dem Vorjahr + 0,5 %)
31.12.2014    9‘195  Mitglieder  (verglichen mit dem Vorjahr  - 0,1 %)

Ein- und Austritte
2010    Formelle Austritte  138    Formelle Eintritte  5
2011    Formelle Austritte    68    Formelle Eintritte  7
2012    Formelle Austritte  104    Formelle Eintritte  6
2013    Formelle Austritte    85    Formelle Eintritte  7
2014    Formelle Austritte    85    Formelle Eintritte  4
2014    Formelle, zusätzliche Eintritte durch das Sakrament der Taufe 36


Immobilien
Während der Sommerferien wurden die Fassaden des Pfarrhauses St. Maria und des Verwaltungsgebäudes saniert. Auf der Nordseite des Pfarrhauses entstanden drei neue Parkfelder. Die darunter verlaufende Wasserleitung war in viel zu geringer Tiefe verlegt, sodass sie beim Abtragen der Böschung beschädigt wurde und ersetzt werden musste. 
Indes zogen sich die geplanten Renovationsarbeiten in St. Peter in die Länge. Während die Malerarbeiten im Inneren der Kirche am Ende der Sommerferien abgeschlossen waren, erwies sich die Suche nach passenden Beleuchtungskörpern und einem geeigneten Aufhängesystem für die Chorwand als schwierig. Ebenfalls verschoben wurde die Ausführung anderer Renovationsarbeiten, darunter die Änderung der Bestuhlung, die Anpassung des Holzbodens und die Auffrischung der Kirchenbänke.
Das sanft renovierte Pfarrhaus St. Konrad konnte ab 1. April an eine Wohngemeinschaft vermietet werden. Die Sanierungsarbeiten im Pfarreizentrum dauerten derweil an. Eine Prüfung der Lüftungssituation wies auf eine schlechte Wärmedämmung im Deckenbereich hin. Die anschliessenden Sondierungen offenbarten, dass praktisch alle Dachisolationen von Feuchtigkeit betroffen sind. Mit Blick auf die unumgängliche Dachsanierung gab die Baukommission St. Konrad schliesslich eine Studie für eine Photovoltaik-Anlage in Auftrag.

 
Soziales
Bis anhin hatte sich die Anlaufstelle für kirchliche Sozialarbeit in St. Peter befunden. Mitte des Jahres tauschte die Stelleninhaberin Claudia Trutmann Bergmann ihren Arbeitsplatz mit dem Jugendarbeiter Marco Martina. Seither befindet sich das Büro der Sozialberatung in der Pfarrei St. Maria und das Büro des Jugendseelsorgers in der Pfarrei St. Peter.

Sicherheit
Alle Sakristaninnen und Sakristane wurden Mitte März vom Sicherheitsbeauftragten über das Sicherheits- und Notfallkonzept instruiert. Im November wurden 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit Feuerlöscher und Löschdecke geschult.


EDV
Endlich konnte die neue Website der Römisch-katholischen Kirche Schaffhausen www.kathschaffhausen.ch aufgeschaltet werden.


Kommunikation
Anlässlich der Einsetzung von Urs Elsener als Domherr von Schaffhausen publizierte die AZ in ihrer Ausgabe «Wochengespräch» vom 9. Januar ein Interview mit ihm.


Der Kirchenstand, im April 2015.

Last updated 2015-05-18

29. April 2015